"Niederösterreich steht punkto Sicherheit sehr gut da"
LH-Stv. Sobotka zur Wiedereinführung der Aktion "Sicheres
Wohnen"
St. Pölten (NLK - 27.02.2013 10:59 Uhr) "Niederösterreich zeichnet sich durch eine
hervorragende Lebensqualität aus und im Zusammenhang mit dieser
spielt die Sicherheitsfrage eine große Rolle. Insgesamt betrachtet
steht Niederösterreich punkto Sicherheit sehr gut da. Die
Wohnbauförderung leistet auch einen entscheidenden Beitrag zur
Sicherheit; von 2006 bis 2011 gab es die erfolgreiche Aktion
'Sicheres Wohnen', diese Aktion wurde nun im Oktober 2012 wieder
eingeführt", erklärte Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang
Sobotka heute, Mittwoch, 27. Februar, bei einer Pressekonferenz in
St. Pölten.
Im Rahmen der Aktion "Sicheres Wohnen" wird ein einmaliger, nicht
rückzahlbarer Zuschuss zuerkannt, die Höhe dieses Zuschusses beträgt
30 Prozent der anerkannten Investitionskosten. Bei Alarmanlagen und
Sicherheitstüren in Wohnungen liegt die Obergrenze der Förderung bei
1.000 Euro, bei mit einer Alarmanlage kombinierten
Videoüberwachungsanlagen bei 1.500 Euro. Seit Wiedereinführung der
Aktion im Oktober des Vorjahres wurden bereits 1.738 neue
Förderanträge gestellt. "Das ist eine sehr erfreuliche Entwicklung,
die Aktion kommt bei den Menschen an. Diese Aktion ist ein geeignetes
Mittel zur Verbesserung der Sicherheitslage", so Sobotka, der in
diesem Kontext auch die Inanspruchnahme eines kostenlosen
Beratungsgespräches mit der Polizei empfiehlt.
Im Rahmen der ersten Aktion, die von 2006 bis 2011 lief, wurden
rund 40.000 Objekte im Land umgerüstet, es wurden in diesem Zeitraum
115 Millionen Euro investiert. Am häufigsten wurden dabei
Alarmanlagen nachgefragt, am zweithäufigsten Sicherheitstüren und an
dritter Stelle Videoüberwachungs- und Gesamtanlagen.
Landespolizeidirektor HR Dr. Franz Prucher legte bei der
Pressekonferenz einige Zahlen vor: "In Niederösterreich sorgen
täglich über 5.000 Kolleginnen und Kollegen für Sicherheit. 2012 war
in Bezug auf die Sicherheit eines der besten Jahre, wir hatten unter
80.000 Straftaten zu verzeichnen, 2009 waren es um rund 15.000 mehr."
Die Zahl der Raubüberfälle habe sich 2012 auf 182 und damit auf so
wenige wie nie zuvor belaufen, bei den Hauseinbrüchen sei es - auch
dank entsprechender Sicherheitsvorkehrungen bzw. dank der besagten
Förderung - in einem Drittel der Fälle beim Versuch geblieben. Dank
der Video-Überwachung auf den Autobahnen habe man im Bereich der
Kfz-Diebstähle einen deutlichen Rückgang zu verzeichnen gehabt, die
Zahl der Einbruchdiebstähle in Kfz sei 2004 noch bei 8.000, 2012 bei
1.837 gelegen.
Nähere Informationen: Büro LH-Stv. Sobotka, Mag. (FH) Eberhard
Blumenthal, Telefon 02742/9005-12221, e-mail
eberhard.blumenthal@noel.gv.at
Rückfragehinweis:
Niederösterreichische Landesregierung
Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit und Pressedienst
Tel.: 02742/9005-12156
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