Ellensohn: Runter mit den Maklerprovisionen
Grüne Wien fordern Novellierung des Maklergesetzes - Faymann
unterstützt seit 2005 Position der Grünen
Wien (GKR - 10.03.2010 12:26 Uhr) Der Stadtrat der Grünen Wien, David Ellensohn,
fordert die Senkung der Maklerprovisionen auf maximal zwei
Bruttomonatsmieten und eine Novellierung des Maklergesetzes und der
Immobilienmaklerverordnung. "Die Maklerprovisionen sind in Österreich
viel zu hoch und im europäischen Vergleich die teuersten. Ein
Wohnungswechsel kostet in Wien mittlerweile ein Vermögen", so
Ellensohn. Zusätzlich fordern die Grünen Wien die Novellierung des
Maklergesetzes und der Immobilienmaklerverordnung. "Es ist nicht
einzusehen, warum in Österreich meist beide Seiten, - also
VermieterInnen und MieterInnen - Provision zahlen müssen. Wir
fordern, dass nur derjenige Provision zahlt, der das Maklerbüro aktiv
beauftragt hat. Alles andere ist Abzocke und nicht nachvollziehbar."
Den Antrag der Grünen Wien auf Senkung der Maklerprovisionen, der im
Gemeinderat auch mit den Stimmen der SPÖ beschlossen wurde, hatte der
damalige Wiener Wohnbaustadtrat und heutige Bundeskanzler Werner
Faymann ausdrücklich unterstützt. "Jetzt kann Faymann Nägel mit
Köpfen machen und endlich die überteuerten Maklerprovisionen senken.
Jetzt sitzt er am Hebel, wir warten seit fünf Jahren darauf, dass
seinen Worten endlich Taten folgen", so Ellensohn abschließend.
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