Wohnen & Interieur-Messe - Österreichs größte Messe für Wohn(t)räume, Design, Accessoires, Home Entertainment und Garten. Mit internationalen Wohn- und Gartentrends.

10. bis 18. Mrz 2012
Messe Wien

Wohnen & Interieur-Messe
Österreichs größte Messe für Wohn(t)räume, Design, Accessoires, Home Entertainment und Garten. Mit internationalen Wohn- und Gartentrends.

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  • Eingang A
    Station: MESSE / PRATER
    und
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    Station: KRIEAU-MESSE

    Lage & Anreise
 
DESIGN_RAUM_KUNST HALLE C
Zeitgenössische Entwürfe an der Schnittstelle zwischen Design und Kunst

Mit dem Ende der frühen Avantgarde des 19. und 20. Jahrhunderts und der Idee vom Gesamtkunstwerk haben sich die beiden Disziplinen „Kunst“ und „Design“ als weitgehend unabhängige Genres etabliert. Gegen Ende unseres letzten Jahrhunderts wurde diese Trennung zunehmend hinterfragt. Heute wechseln Künstler und Künstlerinnen ebenso wie Designer und Designerinnen je nach Projekt zwischen freiem und experimentellem Entwurf und klar formulierten Gestaltungsaufgaben. Die „Wohnen & Interieur 2012“ reagiert auf diese Veränderungen und positioniert sich 2012 zum ersten Mal auch als Ausstellungsort für innovative und kreative Designlösungen und wird so zur Schnittstelle von Design, Kunst und Raumgestaltung heimischer wie internationaler KünstlerInnen und DesignerInnen.

Im Mittelpunkt dieser umfassenden Sonderschau, die unter der Supervision des Architekten und Designers Gregor Eichinger gestaltet wird, stehen das Übertreten von Genregrenzen und die Verbindung von Kunst und Design.

Auf einer Fläche von 900 m2 sind in der eigens gestalteten Sonderschau DESIGN_RAUM_KUNST Möbel und Objekte von neun KünstlerInnen internationalen Rangs:

Pavel Büchler (CZ/UK)
Sissi Farassat (IR/A)
Shilpa Gupta (IN)
Ulrike Lienbacher (A)
Maeve Rendle (UK)
Esther Stocker (I)
Martin Walde (A)
Lois Weinberger (A)
Erwin Wurm (A)

zu sehen, kuratiert, produziert und vertrieben von dem 2010 gegründeten Label ak7 – Contemporary Design by Contemporary Artists.

Ebenfalls Teil von DESIGN_RAUM_KUNST sind Präsentationen von 18 weiteren DesigerInnen wie

Philipp Aduatz (A)
Adam Wehsely-Swiczinsky (A) / aws designteam
Carpet Creations / Elle Funny Carpets (NL)
FILIPPO DELL’ORTO und MANOLO BOSSI / spHaus presented by fatto-in-italia
Thomas Feichtner (A) / Neue Wiener Werkstätte
Nives Widauer (CH/A) / Hilger Contemporary
Manfred Kielnhofer (A)
arge2 (A/D), bkm–design (A), e27 (D), Daniel Meise (A), René Sulc (CZ) / das möbel
Felix Muhrhofer (A)
Philipp-Markus Pernhaupt (A) / Lichterloh KunsthandelsgesmbH
Nin Prantner (A)
audiofeel designteam by Johannes Scherr (A)

PAVEL BÜCHLER / ak7  
Pavel Büchler beschreibt seine künstlerische Praxis als „Making-Nothing-Happen“. Er ist von der katalytischen Natur der Kunst überzeugt, die das scheinbar Normale in den Fokus der Aufmerksamkeit stellt und damit dessen inhärente Befremdlichkeit entblößt. Ursprünglich zum Grafiker/Designer ausgebildet, zieht Büchler die Sparsamkeit des Gefundenen dem Vorgefertigten vor, um neue Deutungen anzuregen und übersehene poetische und ästhetische Eigenschaften offenzulegen. Seine Arbeiten beziehen sich oft auf moderne Philosophie, Film, Literatur und Kunst. Diese Referenzen sind jedoch nie direkte Zitate oder alleinige Bezugspunkte der Arbeiten. Sie sind vielmehr Ausgangspunkte, von denen aus die Phantasie unbestimmte Richtungen nehmen kann wie z. B. in seiner Arbeit „Skills and Attributes“ (2010) einem Einbrecherwerkzeug in Schatulle.
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Pavel Büchler
Skills and Attributes, 2010
© Photo by Carmen Brucic / www.carmenbrucic.net
Courtesy ak7 - Contemporary Design by Contemporary Artists and the artist

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SISSI FARASSAT / ak7  
Sissi Farassat setzt sich mit der Bedeutung von Repräsentation auseinander. Sie inszeniert Rollenspiele, um anschließend in der Fotografie eine Pose auszuwählen, die sie weiter verarbeitet und die damit nicht nur zum Index materieller Spuren ihrer handwerklichen Auseinandersetzung mit dem Medium des Bildes wird, sondern auch zum Zeichen für jene uns eingeprägten Bilder weiblicher Posen, die zwischen Anonymität, Humor, Erotik und Verbotenem jonglieren. Für den Lampenschirm „Wald“ (2010) hat sie die Kontur einer fotografierten Person mit einem einzelnen Faden nachgezogen, die als Pose im eingeschalteten Zustand verblasst.
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Sissi Farassat
Wald, 2010
© Photo by Carmen Brucic / www.carmenbrucic.net
Courtesy ak7 - Contemporary Design by Contemporary Artists and the artist

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SHILPA GUPTA / ak7  
Shilpa Guptas Interesse gilt der Überschreitung von Grenzen und Medien und der öffentlichen Initiative und Partizipation. In künstlerischen Aktionen setzt sie sich mit Vorurteilen, Ängsten, Ungerechtigkeiten und der Bedeutung von  Geschichte für die Gegenwart auseinander, um auf subversive Weise imaginäre Grenzen auszuloten, die menschliches Verhalten bestimmen. In ihrem transparenten Tischservice „Half, Half“, (2010) für 6-8 Personen, bestehend aus gläsernen und zur Hälfte verspiegelten Tellern, kleinen Tellern, Suppenschüsseln und Trinkgläsern, animiert sie die BenutzerInnen, sich selbst zur Gänze oder nur zur Hälfte wahrzunehmen.
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Shilpa Gupta
Half Half, 2010
© Photo by Carmen Brucic / www.carmenbrucic.net
Courtesy ak7 - Contemporary Design by Contemporary Artists and the artist

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ULRIKE LIENBACHER / ak7  
Ulrike Lienbachers Arbeiten kreisen um das Phänomen des authentischen Körpers, der durch Identitätskonstruktionen, Zuschreibungen und Wertigkeiten kaum mehr denkbar ist. Es sind nicht nur Versuche, sich aus diesen Zuschreibungen zu befreien, sondern auch den Verlust des Körpers und des Gesichts wettzumachen. Diese Verschiebung greift Lienbacher auf, um beide zusammenzuführen und wieder auseinanderdriften zu lassen, wenn in ihrer Arbeit „Psyche“ (2010) das zentrale Element – ein Spiegel, umrankt von einem hellen Zopf aus Lindenholz – langsam ins Unheimliche zu kippen beginnt.
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Ulrike Lienbacher
Psyche, 2010
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MAEVE RENDLE / ak7  
Maeve Rendle untersucht die Materialität von Gegenständen. Sie interessiert sich für eine Neuinterpretierung der „states of things“, um eine andere Bedeutung von Ordnung, als jene des originalen Objektes, herauszuschälen: „What begins as a curious investigation into any part of any thing, ends in a gradual manipulation to reveal a physical difference or potential within the object.“ Für ihre Neuinterpretierung „Respite“ (2009/2010) hat die Künstlerin die im Queen Anne Style gehaltenen Beine von ineinander geschachtelten, viktorianischen Beistelltischen entfernt, um sie nach ihrer Höhe anzuordnen, ähnlich der Platzierung von Blumen in einer Vase. Die Trennung der Tischbeine vom jeweiligen Körper setzt den Prozess einer neuen Ästhetik, Designfunktion und Bedeutung des Objektes in Gang.
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Maeve Rendle
Respite, 2009/10
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Courtesy ak7 - Contemporary Design by Contemporary Artists and the artist

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ESTHER STOCKER / ak7  
Durch minimale Eingriffe in visuelle Systeme verursacht Esther Stocker Irritationen und Abweichungen von der Norm, in der sich die eigene Identität verschiebt. Stocker hat für diese Verschiebungen das Raster als Motiv gewählt. Auf ein solches geometrisiertes Zeichensystem hat sie zurückgegriffen, um Objekte als Ordnungssysteme zu entwerfen, die sich durch optische Brüche einer definitiven Bestimmung entziehen. Schwarze Flächen wie bei ihrem „Raumteiler“ (2009), entpuppen sich als geräumige und von beiden Seiten bespielbare Schubladen, während eine weiße Tischplatte – „Tisch“ (2009) – über ihre schwarze Unterkonstruktion hinauszurücken scheint.
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Links:
Esther Stocker
Tisch, 2009
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Courtesy ak7 - Contemporary Design by Contemporary Artists and the artist

Rechts:
Esther Stocker
Raumteiler, 2009
© Photo by Carmen Brucic / www.carmenbrucic.net
Courtesy ak7 - Contemporary Design by Contemporary Artists and the artist

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MARTIN WALDE / ak7  
Martin Walde intendiert mit seinen Arbeiten direkte Erfahrungen, um Brüche erkennbar zu machen und in performativen Interaktionen der Bedeutung des Individuums und poetischer Augenblicke im Alltag nachzuspüren. In seiner Arbeit lässt er – ähnlich frühen Trickfilmen – Situationen und Zeiten ineinandergreifen, um soziale Realität mit Ungewöhnlichem, Persönlichem und Narrativem zu verknüpfen. Diese Situationen greift er auf, wenn er durch minimale Eingriffe Wahrnehmungen austrickst und eine Glasplatte auf einem Gummischlauch zu schweben scheint wie in seiner Arbeit „Horses, Tubes & 4“ (1991/2009), während in „Ausschnapsn“ (2010) eine Schublade auf zwei Sessellehnen verkehrt herum balanciert.
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Links:
Martin Walde
Ausschnapsn, 2010
© Photo by Carmen Brucic / www.carmenbrucic.net
Courtesy ak7 - Contemporary Design by Contemporary Artists and the artist

Rechts:
Martin Walde
Horses, Tubes & 4, 2009
© Photo by Carmen Brucic / www.carmenbrucic.net
Courtesy ak7 - Contemporary Design by Contemporary Artists and the artist

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LOIS WEINBERGER / ak7  
Lois Weinberger richtet seine Aufmerksamkeit auf vergessene oder unbekannte Objekte, alltägliche Umstände und natürliche Gegebenheiten eines unsichtbaren Ortes, der im Normalfall nicht in unser Blickfeld rückt. Es ist ein Raum, der alltäglichen Handlungen nur in der Distanz unterliegt. Diese Auseinandersetzung mit dem Verhältnis von „Natur“ und „Kultur“ wird in der Arbeit „Erdhügel, Berlin“ (1994/2010) deutlich. Indem Weinberger auf dem Erdhügel ein Stofftaschentuch platziert, wird sie in eine Objekthaftigkeit transformiert, während die in Aluminium gegossene Arbeit „Gartenbank“ (2007/2010), eine Bank aus vermeintlichen Holzpaletten, je nach Lichteinfall, erstrahlt.
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Links:
Lois Weinberger
Gartenbank, 2007/ 2010
© Photo by Carmen Brucic / www.carmenbrucic.net
Courtesy ak7 - Contemporary Design by Contemporary Artists and the artist
Lois Weinberger

Rechts:
Erdhügel, Berlin 1994/2010
© Photo by Carmen Brucic / www.carmenbrucic.net
Courtesy ak7 Contemporary Design by Contemporary Artists and the artist

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ERWIN WURM / ak7  
Die Idee der Performance ist wesentlich für die Arbeiten von Erwin Wurm. Der Künstler gibt genaue Anweisungen, wie seine Arbeiten zu vervollständigen sind und wie aus Objekten, über kurzfristige Performances, Skulpturen entstehen können, um auf jene inhärenten Bedeutungsebenen aufmerksam zu machen, die in „normaler Geschwindigkeit“ nicht wahrnehmbar sind. Seine aus den 1930er und 1940er Jahren stammenden, veränderten Kästen – „Möbel I“ (2010) und „Möbel II“ (2010) – sind beides: längerfristige Skulpturen und benutzbare Objekte zugleich.
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Erwin Wurm
Möbel I, 2010 (Sofa)
© Photo by Carmen Brucic / www.carmenbrucic.net
Courtesy ak7 - Contemporary Design by Contemporary Artists and the artist

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PHILIPP ADUATZ  
Die Entwürfe von Philipp Aduatz bewegen sich an einer Schnittstelle von Design, freier Kunst und Wissenschaftstheorie. Seine Objekte erscheinen in limitierten Kleinserien.
Der „Melting Chair“ hält den fragilen Moment eines Phasenüberganges in einem benutzbaren Objekt fest. Die neueste Edition dieses Sessels in einer Schwarz-Chrom Ausführung betont nochmals mehr den skulpturalen Charakter. Bei dem „Folded Chair“, welcher nur aus einem Sesselüberwurf besteht, handelt es sich um ein Objekt  bei dem das Experiment mit Material und Fertigung  die Basis der Gestaltung definiert.
Im „Flower Chair“ kulminieren Design und Wissenschaft in einem ausgesprochen dynamischen Sitzobjekt wobei neue Werkstoffe mit Rechenmodellen aus der Astrophysik kombiniert werden. Philipp Aduatz studierte an der Universität für angewandte Kunst in Wien und ist seit dem als Designer im Bereich von Möbelskulpturen tätig, er hält Vorträge über Kunst und Design sowie eine Vorlesung  über Kunststofftechnologie.
www.philippaduatz.com


Links:
Philipp Aduatz
Folded Chair 2010
Leinen, Polyester, PU-Schaum, Lack
90 x 80 x 80 cm
Edition 5 Stück (Jeder Sessel ist ein Unikat)
Foto: Georg Molterer

Rechts:
Philipp Aduatz
Melting Chair, 2011
Glasfaserverstärkter Kunststoff, schwarz-verchromt, Polyurethanlack
65 x 93 x 78 cm
Edition 12 Stück
Foto: Philipp Aduatz

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ADAM WEHSELY-SWICZINSKY / aws designteam  
aws designteam ist ein Industrial-Design-Unternehmen unter der Leitung von Adam Wehsely-Swiczinsky, das als Partner für die Industrie Produkte konzipiert, entwirft und überarbeitet. aws designteam bietet Design als Dienstleistung an, konzipiert aber auch eigene Produkte. Mit dem Sessel „Ernstl“ (2011) reduziert Wehsely-Swiczinsky das Thema „Sitzen“ auf ein Minimum an Komplexität. Aus zwei identischen Seitenteilen entsteht aus der Kombination mit der Sitzfläche und dem Rückenteil ein Möbel, das in kleinen Serien in Handarbeit gefertigt werden kann und trotzdem ein faires Preis-Leistungsverhältnis bietet.
www.awsdesign.cc


aws designteam
Design: Adam Wehsely-Swiczinsky
Ernstl, 2011
Natur in Esche; lackiert in Buche, Sperrholz.
Farben: Schwarz, Weiss, Schwefelgelb, Esche-Natur
Foto: aws designteam

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CARPET CREATIONS / ELLE FUNNY CARPETS  
PATCHWORK BY CARPET CREATIONS
Carpet Creations ist spezialisiert auf exklusive Patchwork-Teppiche. Dabei kommen nur qualitativ hochwertige natürliche Materialien wie Wolle, Leinen, Leder und Viskose zum Einsatz. Die Kunden bestimmen Größe, Farbe und Muster. Alte traditionell handgeknüpfte Perserteppiche werden gewaschen, gefärbt und zusammengenäht, um so einzigartige Stücke mystischer Schönheit mit einem kräftigen Impuls Moderne zu veredeln.
www.carpet-creations.nl

Patchwork by Carpet Creations
Produktbeispiel aus der Patchwork-Linie
Foto: Elle Funny Carpets und Carpet Creations


BRAIDED BY ELLE FUNNY CARPETS
„Braided“ ist ein Teppich aus Wollfilz. Die spezielle Webtechnik lässt dieses Wohnaccessoire wie grob gestrickt aussehen und verleiht dieser Filz-Kollektion einen besonderen Platz in der aktuellen Interieurszene. „Funny Carpets“ reagiert mit ihren Produkten in lebendigen Farben schnell auf aktuelle Trends und sind ein Muss für alle Designliebhaber. Viskose und Lurex geben den Kreationen einen speziellen Glanz und fügen sich mit dem Bling-Bling-Style hervorragend in den Mainstream ein.
www.elle-funny-carpets.com


Braided by Elle Funny Carpets
Produktbeispiel aus der Braided-Linie
Foto: Elle Funny Carpets und Carpet Creations

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FILIPPO DELL’ORTO und MANOLO BOSSI / spHaus presented by fatto-in-italia
Bewegung in das Sitzen bringt Filippo Dell’Orto mit seinem Schaukelfauteuil „Eero“, den er als seine Hommage an den finnischen Kultdesigner Eero Saarinen versteht. Eine Frühlingsblume, die sehnsüchtig das Sonnenlicht  aufnimmt, stand Pate für das Design der Bodenlampe „THX 1138“, ebenfalls von Filippo Dell’Orto. Die Gemälde des großen kubistischen Malers Fernand Léger waren wiederum die Vorlage für die feinen Linien des extrem leichten und dennoch robusten Barhockers „Léger“ von Manolo Bossi.
www.fatto-in-italia.com


Filippo Dell'Orto
Eero, 2003
Polyurethan, Stahl, Bezug Variabel
Foto © Filippo Dell'Orto

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THOMAS FEICHTNER / Neue Wiener Werkstätte  
Designer und Staatspreisträger Thomas Feichtner entwickelte in Zusammenarbeit mit dem österreichischen Traditionsunternehmen Neue Wiener Werkstätte das Design-Experiment „M3 Chair“. Das als Einzelstück gedachte Objekt ist eine offene, freitragende Konstruktion aus Holz und zeigt perfekt die Symbiose zwischen traditionellem Handwerk und zeitgenössischem Design. Befreit von den Anforderungen an ein Serienprodukt experimentiert der Entwurf mit Funktion, Statik und Material. Rücken- wie Armlehnen sind lediglich Tangenten der Konstruktion und lassen ihre Funktion erst bei Gebrauch entdecken. Die Sitzfläche in der Konstruktion schwebend, die Beine weit austragend, ist der „M3 Chair“ mit Sicherheit nicht ein Stuhl, der platzsparend ist, sondern einer der Platz schafft. Die Abmessungen des „M3 Chair“ definieren einen Kubikmeter (m3), für eine Art der bewussten Aneignung des eigenen Raumes, daher auch sein Name. Als Material wurde die steirische Eiche gewählt, als Reminiszenz auf die Holztradition der Neuen Wiener Werkstätte. Wie viele Arbeiten Feichtner´s, ist der M3 als eine künstlerische und experimentelle Auseinandersetzung mit Design, abseits von Industrie und Massenproduktion zu verstehen.
www.thomasfeichtner.com
www.neuewienerwerkstaette.com


Thomas Feichtner
M3 Chair, 2011
Buchenholz
Foto: Neue Wiener Werkstätte

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NIVES WIDAUER / Hilger Contemporary
Auch die Skulptur „Settle“ der Videokünstlerin Nives Widauer – vertreten von Hilger Contemporary – basiert auf der Synthese von künstlerischem Entwurf und funktionalem Design. Ausgangsbasis für Widauers Skulptur „Settle“ (2011),mit Funktion einer Sitzbank, sind Tapes und Hüllen ihrer eigenen Videoarbeiten, die, nun in Bronze gegossen, zur fassbaren „Datenbank“ mutieren und somit mit neuer Bedeutung aufgeladen werden.
www.hilger.at


Nives Widauer
Settle, 2011
Bronzeguss
84 x 192 x 44 cm
Edition 7 Stück
Courtesy Hilger Contemporary
Foto: Sandro Zanzinger

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MANFRED KIELNHOFER  
Eine Reduktion auf das Wesentliche und gleichzeitig eine Erweiterung künstlerischer Denkräume bietet der Künstler Manfred Kielnhofer mit seiner „Glowing Light Ball Bench“: eine einfache Sitzfläche, kombiniert mit neuester Lichttechnologie und einer Fülle von Einsatzmöglichkeiten. Je nachdem wie das leuchtende „Sitzmöbel“ zum Einsatz kommt, definiert es die Gratwanderung zwischen Gebrauchsobjekt und Kunstwerk.
www.kielnhofer.at


Manfred Kielnhofer
Glowing Light Ball Bench
Holz, LED Leuchtkugeln
Dimension variabel
Foto: Manfred Kielnhofer

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ARGE2, BKM – DESIGN , E27, DANIEL MEISE, RENÉ SULC / das möbel
Gleich zwei Gewinner von Design-Auszeichnungen zeigt das möbel. Die „Chaise Longue“ von René Sulc wurde in die Bestenliste des 100 besten Designs der Tschechischen Republik aufgenommen - sein ebenfalls präsentierter Sessel „Fuga“ hat auf jeden Fall auch das Zeug dazu - und die Garderobe aus der „Loll“-Serie des Berliner Designbüros e27 erhielt den „Interior Innovation Award 2012“  des Deutschen Rats für Formgebung. Innovativ mit dem Werkstoff Beton geht Daniel Meise in seinem Couchtisch „together“ um. Bei den Stühlen sticht die Serie ST6N der Designer arge2 durch einfache Linienführung und Farbgebung hervor während bkm – design mit seinem Stuhl „Falb“ aus der gewohnten Symmetrie ausbricht. Ein Sessel mit Sidestep und hochgezogener Schulter zum Anlehnen.
www.dasmoebel.at


Links:
René Sulc
Chaise Longue
Unterkonstruktion Holz, Federung aus Gummigurten, Polsterung Polyurethan, Fussgestell aus Edelstahl
poliert oder mattiert
H 74 SH 34/46 B 171 T 77
Foto © das möbel

Rechts:
e27
Loll Tower
Stahlblech 3.0 mm, pulverbeschichtet
ø Fuss = 620 mm, ø oben = 420 mm,  Höhe 1750 mm
Gewinner des Interior Innovation Award 2012
Foto © das möbel 

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FELIX MUHRHOFER  
Mit „Magic Wall“  – dem magnetischen Aufbewahrungssystem für Kochtöpfe, Messer, Konservendosen und allem was aus Eisen besteht – hat der Gestalter Felix Muhrhofer nicht nur ein praktisches Möbel für viele Lebensbereiche geschaffen, sondern auch einen Ort der (Selbst-) Präsentation. Wie von Geisterhand gehalten haften die eisenhaltigen Gegenstände an dieser Wandfläche und man erhält einen guten Überblick über die Dinge des täglichen Gebrauchs. Durch diese Reduktion auf das Wesentliche schafft „Magic Wall“ die Übersicht an der Wand. Die „Magic Walls“ werden in erster Linie aus Terrazzo, einem altbekannten Steinmaterial, das sich durch seine samtig-glatte aber robuste Oberfläche auszeichnet, hergestellt; werden aber auch in anderen Materialien, wie Linoleum oder Holz gefertigt.


Magic Wall®
Design: Felix Muhrhofer
Foto: Magic Wall

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PHILIPP-MARKUS PERNHAUPT / Lichterloh KunsthandelsgesmbH
Die Lichterloh KunsthandelsgesmbH, spezialisiert auf den Handel mit Designobjekten von den 1930er bis zu den 2000er Jahren, bietet mit den Neuentwürfen von Lichterloh-Gründungsmitglied Philipp-Markus Pernhaupt zeitgenössisches, österreichisches Design in hoher funktionaler wie ästhetischer Qualität. Modulsysteme wie z.B. „Remember“, „3:2“ (2008) und „Montag bis Sonntag“ (2009) oder das Daybed „Birka“ (2008) kombinieren Designwitz und praktische Details und machen sie so zu angenehmen Begleitern durch den Alltag.
www.lichterloh.com


Links:
Philipp-Markus Pernhaupt
Montag bis Sonntag, 2009
Vollholz, Glas
H 132 x B 80 x T 43 cm
Hersteller: lichterloh, Wien

Rechts:
Philipp-Markus Pernhaupt
3:2, 2008
Vollholz, Sperrholz, Metall
Hersteller: lichterloh, Wien

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NIN PRANTNER  
Die Wiener Möbeldesignerin und Schlosserin Nin Prantner entwickelt Produkte, entwirft Einzelstücke und komplette Inneneinrichtungen für Privat- und Büroräume sowie für Sammlungen. Die konzeptionelle Verbindung von Wiener Moderne und zeitloser Klassik gibt den manuell und individuell gefertigten Möbeln – wie dem Fauteuil „Five O'Clock At Ritz“, dem Stehpult „Dica“, dem Tisch „Sqare“, der Stehlampe „Autostrada“ oder dem Sofa „Paris 1932“ – ihre einzigartige und individuelle Formensprache. Prantners Entwürfe garantieren komfortables Sitzen oder entspanntes Arbeiten gepaart mit experimentellen Elementen, die ihren feingliedrigen Möbeln auch optisch jenen Raum geben, der ihnen zusteht.
www.nin.at


Nin Prantner
Paris 1932, Sofa
Edelstahl, Bezug nach Wahl
Zwei- und Dreisitzer oder extralang
Foto: Sarah Köck

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audiofeel designteam by johannes scherr
Mit der Lautsprecherserie „audiofeel“ vereint der Designer Johannes Scherr und das audiofeel designteam den perfekten Klang mit gutem Design. Die meisten am Markt befindlichen Lautsprechersysteme rücken optisch die Technologie in den Vordergrund und sind erst in zweiter Linie sichtbare Möbelstücke, die Musik machen. Inspiriert von Mode und zeitgemäßem Möbeldesign sind audiofeel-Lautsprecher ein optischer Hingucker und ein solitäres Möbelstück, das einen wesentlichen Beitrag zur Rauminszenierung leistet und mit exzellenter Klangqualität überzeugt. Auf Wunsch des Kunden gestaltet das audiofeel designteam, abgestimmt auf das persönliche Interieur die Oberfläche aus Stoffen, Leder, Filz oder Lack.
www.audiofeel.at


Die Audiofeel Kollektion
audiofeel designteam by Johannes Scherr
Foto: audiofeel designteam by Johannes Scherr

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StartseiteHome Ticket Alle Aussteller Kontakt Sitemap 23. Februar 2012 06:52
Reed Messe Wien GmbH
Messeplatz 1, Postfach 277
A-1021 Wien
Tel: +43 (0)1 727 20-0
Fax: +43 (0)1 727 20-4709
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